Demo anlässlich der Kreistagssitzung am 23.3.2026


Am 23.3.2026 versammelten sich Kritiker zu einer Mahnwache, um auf die Problematik des Windkraftausbaus auf der Mecklenburgischen Seenplatte aufmerksam zu machen. Nur um den willkürlich festgelegten Flächenbeitragswertes von 1,4 % für Windkraftvorranggebiete zu erreichen, werden der Landschafts-, Umwelt- und Naturschutz missachtet. Die Gesetze, die diese Güter schützten, wurden fast gänzlich ausgehebelt.


Der Kreistag hatte die Abstimmung über die Ausweisung der Vorranggebiete auf der Tagesordnung. Die Gegner nutzten die Gelegenheit, mit Landrat Thomas Müller über die mit der Planung verbundenen Zerstörung und Industrialisierung der kulturhistorisch wertvollen Mecklenburgischen Seenplatte zu sprechen. Dieser versteht die Windkraftgegner, sieht sich jedoch auch der Gesetzeslage verpflichtet und die einzige Möglichkeit darin, direkt an die Bundesregierung heranzutreten.


Die Windkraftgegner erhielten die Erlaubnis, den Sitzungssaal vor dem offiziellen Beginn der Sitzung für eine kurze Mahnwache zu betreten, um die Kreistagsmitglieder auf die Problematik aufmerksam zu machen.