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{{anchor name="zitaturteil_start"}} <[Das
Bundesverwaltungsgericht hat bereits klargestellt, dass
wirtschaftliche Untragfähigkeit eines Vorhabens einen Abwägungsmangel
darstellen kann (BVerwG, Urteil vom 27.09.2018 – 7 C 26.17). Das
Oberverwaltungsgericht Lüneburg ging noch weiter: Bei drohender
Insolvenz des Betreibers ist eine ausreichende Sicherheitsleistung
zwingende Voraussetzung für die Genehmigung (OVG Lüneburg, Beschluss
vom 12.05.2022 – 12 ME 12/22). 
Behörden dürfen daher nicht mehr blind genehmigen. Sie müssen vom
Antragsteller zusätzliche Nachweise verlangen, um vorschnelle
Insolvenzen und die damit verbundenen Umweltschäden (ungesicherter
Rückbau, Altlasten, Haftungslücken) zu vermeiden.
((https://tkp.at/2026/03/26/zunahme-des-insolvenzrisikos-bei-windparks
-behoerden-muessen-handeln/))]> {{anchor
name="zitaturteil_ende"}}
<[Eine durchschnittliche 2-MW-Windturbine verbraucht etwa 600 Liter
Öl im Getriebe und im Hydrauliksystem, berichtet das auf die
Produktion solcher Öle spezialisierte Unternehmen Ecol4wind. Im Berner
Jura befindet sich der größte Windpark der Schweiz. Dort stehen 16
Turbinen. Die leistungsstärksten Anlagen des Parks sind 4 Vestas V112
mit einer Leistung von 3 Megawatt. Eine Lebenszyklusanalyse des
Herstellers weist für diese Anlagen einen Verbrauch von 1,27 Tonnen
Schmierstoffe pro Windturbine aus. 
Hinzu sind 13 Tonnen Schmiermittel für den Transformator nötig. Diese
Analyse beruht auf der Annahme, dass die Windräder 20 Jahre betrieben
werden. 
Ohne Schmierung kann eine zuverlässige Rotation der Windturbinen nicht
gewährleistet werden. Schmiermittel tragen schließlich zu einem guten
Wirkungsgrad der Anlagen bei. Nach ihrem Einsatz müssen die
Schmiermittel außerden auch noch entsorgt werden.
((https://www.agrarheute.com/energie/strom/windraeder-brauchen-diesel-
mineraloel-fuer-betrieb-fake-news-wahrheit-638237))]>